Ein schöner Spruch: "Umkehr"

Wie oft bist du am Berg schon umgekehrt. Es war nicht Feigheit, was der Berg dich lehrt! Fällt auch dem Leichtsinn noch ein Gipfel in den Schoß, doch im Verzicht zeigt sich der Meister groß. Solang du lebst, führst mit dir selbst den Krieg, sich selbst bezwingen - SCHÖNSTER GIPFELSIEG

Über mich

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ich Ende vierzig, bin gerne in der Natur unterwegs. Ich gehe Bergtouren, leichte Klettersteige, Schneeschuhtouren und andere Wanderungen. Ich freue mich immer über neue Ausflugstipps und andere Neuigkeiten .

Sonntag, 26. Februar 2012

Gosautal zum zweiten

Eine Tour in diesem Jahr zur Goiserer Hütte will einfach nicht gelingen. Der Wetterbericht war wieder mal schlecht. Wir sind ja Optimisten, deshalb wollten wir es trotzdem versuchen. Für Sibilles wäre es die erste Tour zu dieser Hütte gewesen. Also machten wir uns sehr früh auf. In Wels war das Wetter noch ganz gut. Es war nur bewölkt aber bereits ab Gmunden wurde es immer dunkler und als wir am Traunsee in Richtung Bad Ischl fuhren fing es an zu regnen. Trotzdem sind wir weitergefahren. Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben. Ab Bad Ischl ging der Regen in Schnee über. Trotz des Schneematsch auf den Strassen kamen wir gut voran. Ab Gosau wurde der Schneefall dichter.


Weiter geht unsere Fahrt in Richtung Pass Geschütt. Wir haben den Parkplatz und den Start zur Goiseren Hütte erreicht. Heute hätten wir auch einen Parkplatz. Wir sind auch kurz stehengeblieben und überlegten was wir nun machen. Es ist ja schön bei Schneefall zu wandern so lange es kalt und der Schnee nicht so nass ist. Heute bei gerade null Grad ist es ein sehr nasser Schneefall, je nach Höhenlage würde es eher regen. Wir wären jetzt zwei bis drei Stunden unterwegs und bei der Hütte wären unsere Sachen nicht trocken ;-). Danach das gleiche wieder zurück. Eine Wetterbesserung ist nicht in Sicht. Sibille hätte schon gerne wenigsten ein wenig von der Umgebung gesehen. So gab es eine Plan Änderung.. Wir waren im Winter noch nie am Gosau See. So fuhren wir durch das ganze Gosau Tal.


Am See dann die bekannte Hinweise.


Das der hintere See gesperrt ist das wussten wir, aber es ist bereits am vorderen See alles zu. Das heist man kann auf eignen Risiko weitergehen. Aber bestimmt nicht heute bei dem Wetter. Jetzt ist eine Kaffeepause recht und das Gasthaus am See hat geöffnet. Nach dieser Pause fuhren wir wieder ein Stück zurück bis zu dem Parkplatz wo ich zu meiner letzte Tour hier im Tal gestartet bin.


Wir gingen aber nicht ins hintere Tal sondern diesmal ins vorder Tal. Wir hielten uns im groben an die Beschreibung der Langlauf Loipen. Aber die meiste Zeit zogen wir unsere eignen Spuren im Schnee. Sibille ist verschwindend klein zwischen den Bäumen.

Es ist alles grau in grau nur wir sind die die einzige Farbe heute. Das Wetter drückt aufs Gemüt.


Nach 2,5 Stunden waren wir wieder am Ausgangspunkt. Jetzt sind wir einige Kilometer zurückgefahren bis nach Steeg zum Gasthaus Steeg. Nach dem Mittagessen machten wir uns dann auf den Heimweg.


Hier einige Daten:

Start: Gosau Mittel Tal Parkplatz der Seilbahn
Dauer: 2,5 Stunden
Markierung: keine
Wetter: Schneefall
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Dienstag, 21. Februar 2012

Geschwendtalm 954m

Heute ist Faschingsdienstag und wunderschönes Wetter was muß dann einfach tun. Richtig man schaut wo was los ist. Da hilft auch oft das Internet und danach die Schneeschuhe ins Auto und es geht los ins Reichhaminger Hintergebirge zur Geschwendtalm. Gefunden habe ich es auf der Seite von  www.ausflugstipp.at  Hier in dem Gebiet ist alles neu für mich. Von Wels aus ist es etwas umständlich in die Region zu kommen.

So machte ich mich auf den Weg und nach 90min später war ich bei der Kapelle die als Start angegeben war. Das letzte Stück war es eine richtig schöne kleine Passstraße. Viel Platz zum parken ist hier nicht. Zwei Autos und der Platz ist voll. Doch unter der Woche ist es ruhig. Es ist ein schöner Tag mit wunderschöner Aussicht.

Mein Weg führt mich links ein Stück an der Strasse entlang bis zum Waldrand dann geht es nochmals nach links bei der Hinweistafel weiter.

Nach ca. 200m am Ende des Güterweges geht es weiter auf dem Sommerweg. Es sind viele Spuren zu sehen. Hier auf den Weg waren Tourengeher, Schneeschuhwanderer und auch normale Wanderer unterwegs. Die letzteren sind öfters etwas tiefer in den Schnee eingesunken. Nach einer Stunde erreiche ich die Almwiese.


Ich glaube heute besteht nicht die Gefahr, das mir Kühe über den Weg laufen. Da habe ich ja schon so meine Erfahrungen gemacht im Sommer. Die Almhütte ist noch nicht zu sehen. Der Wegweiser am Baum zeigt leicht nach rechts und so mache ich mir jetzt meine eigene Spur im Schnee. Nach 5 min ist die Hütte erreicht. Sie ist tief eingeschneit und es war schon lange keiner mehr in der Hütte. Ich mache eine kurze Rast im Außenbereich. Hier ist ein kleiner Rastplatz. Er ist Windgeschützt und schon fast eingeschneit. So das nur noch ein kleiner Bereich den Blick  freigibt.

Nach dieser kurzen Pause mache ich mich auf Richtung Gamsstein. Dafür muß ich jetzt über die Almwiese etwas steiler aufsteigen. Nach einem Drittel vom Aufstieg schaute ich mir den Hang nochmals an. Es sind alte Spuren im Schnee doch ich traute der Sache nicht. Es war immer noch Warnstufe 3. Auch in der Region wo ich war. Ich war ganz alleine unterwegs und sonst war auch keiner am Berg. So machte ich einen Rundumblick auf die Wundervolle Bergwelt


und danach ging es an den Abstieg. Jetzt aber auf dem Forstweg. Hier waren an einigen Stellen kleine Lawinen abgegangen..


Der Rückweg war etwas länger daher war ich auch erst nach 75 min wieder am Parkplatz.


Für die Rückfahrt wählte ich den Weg über den Hengstpass nach Windischgarsten. Ein wunderschöne Passstraße und...




in Windischgarsten ein sehr gutes Cafe. Da lohnt sich der kleine Umweg.

die Daten:

Aufstieg: 60min
Abstieg: 75 min
Wetter: sonnig und nicht mehr so kalt.
Markierung: nur Teilweise vorhanden. Winterliche Gefahren beachten.     QR Code